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D1: Knappe Niederlage lässt auf das Rückspiel hoffen

Das Frauenteam des HC Kriens verliert das erste von zwei Aufstiegsspielen in die 1. Liga gegen den BSV Weinfelden knapp 24:27. Wichtiger als das Ergebnis aber ist die Erkenntnis, dass die HCK-Frauen dem Gruppensieger auf Augenhöhe begegneten. Für das Rückspiel in einer Woche ist damit alles offen. Am Willen im Team fehlt es nicht - das zeigte die Partie im Meiersmatt.

Es war angerichtet in der heimischen Meiersmatthalle zum ersten Aufstiegsspiel der HCK-Frauen. Tolle Atmosphäre, toller Speaker, viele Zuschauer und Spieler des NLA-Teams untern den Zaungästen ... Diese Chance liess sich das Frauenteam des HC Kriens nicht entgehen und zeigte im ersten von zwei Aufstiegsspielen gegen den BSV Weinfelden eine starke Leistung. Zwar reichte das am Schluss «nur» zu einer Ehrenmeldung und zu einer 24:27-Niederlage. Viel wichtiger aber war die Erkenntnis, dass das HCK-Team dem favorisierten Gast aus Mostindien durchaus das Wasser reichen konnte.

Letztlich fehlte im Spiel des HC Kriens nur wenig zur Überraschung. Wenig, aber wohl entscheidend: Defensiv hatte das HCK-Ensemble einen Durchhänger und kassierte in dieser Phase zu viele einfache Tore: 1 gegen 1-Situationen, einfache Spielzüge auf die Flügelpositionen - und schon brannte es in der Deckung des HCK lichterloh... Dazu ärgerten sich die HCK-Frauen nach dem Spiel zu recht über viele Eigenfehler - und über viele Chancen, die die HCK-Frauen liegenliessen. Zu viele!

Die HCK-Frauen aber ärgerten den Favoriten aus dem Thurgau mehr als diesem lieb sein konnte. Erst Mitte von Halbzeit 2 setzten sich die Gäste erstmals ab - um aber kurz darauf wieder unter Druck zu stehen, weil die HCK-Frauen nie aufsteckten. Sie kamen am Schluss noch einmal heran, nachdem sie mit bis zu 5 Toren zurückgelegen hatten. Aber zur Wende reichte es nicht, weil davor doch zu viele Fehler unterliefen. 

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Das Kurzvideo zum Spiel

Die Bildergalerie zum Spiel(Hardy Konzelmann)

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In einer Woche hat die Mannschaft nun in Weinfelden anzutreten. Und sie wird das mit der Gewissheit zu tun, dass sie auch in der Aussenseiterrolle nicht chancenlos in die Ostschweiz reist. Das hat das Heimspiel klar gezeigt. Wenn es dem Team gelingt, die leichtsinnigen Fehler abzustellen, dann lässt sich der Dreitorerückstand zweifellos wettmachen. Hilfreich wird dann die Topmoral sein, welche das Team in der Meiersmatthalle zeigte.

 

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