Am Samstag, 10. Oktober, traf sich die SG Malters/Kriens um 14:15 Uhr am Bahnhof Malters, bevor es mit dem Bus auf die rund zweistündige Reise nach Yverdon ging.
Bereits im Mittwochstraining hatten wir uns intensiv mit der Spielweise der Gegnerinnen auseinandergesetzt und uns auf eine körperbetonte und hart umkämpfte Partie vorbereitet. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden war US Yverdon erfolgreich in die Saison gestartet. Uns war somit bewusst, dass eine starke Mannschaft auf uns wartete und uns eine anspruchsvolle Partie bevorstand.
Pünktlich um 18:00 Uhr wurde die Partie in der Westschweiz angepfiffen. Wir erwischten einen soliden Start und konnten das Spiel bis zur 14. Minute ausgeglichen gestalten. Danach schlichen sich jedoch vermehrt technische Fehler, ungenaue Abschlüsse und Zeitstrafen ein. Die Gastgeberinnen nutzten diese Schwächen aus und konnten sich zunehmend absetzen. Auch ein Timeout kurz vor dem Halbzeitpfiff brachte nicht den gewünschten Erfolg, da wir den besprochenen Spielzug nicht wie geplant umsetzen konnten. So ging es mit einem 17:12-Rückstand in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es uns nicht, den Rückstand aufzuholen. Die Partie blieb körperbetont und war von zahlreichen Fouls und Siebenmetern geprägt. Trotz unseres Einsatzes fanden die Gastgeberinnen immer wieder Wege zum Tor und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Am Ende mussten wir uns mit 32:22 geschlagen geben.
Es war ein Abend, an dem vieles nicht wie gewünscht verlief. Auch wenn einige Schiedsrichterentscheidungen aus unserer Sicht unglücklich ausfielen, war letztlich unsere eigene Leistung ausschlaggebend für die Niederlage. Zu viele technische Fehler, ungenutzte Torchancen und fehlende Konsequenz verhinderten ein besseres Resultat.
Nach dem Schlusspfiff ging es mit dem Bus zurück nach Malters. Viel Zeit, um die Niederlage zu verdauen, bleibt jedoch nicht. Bereits am Mittwoch, 14. Oktober, um 20:30 Uhr treffen wir im 1/16-Final des Mobiliar-Cups zu Hause auf die SG Muotathal/Mythen-Shooters. Nun gilt es, aus den Fehlern zu lernen und im nächsten Spiel wieder als Team zu überzeugen.

